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Das in KWK Anlagen verwendete Schmieröl ist üblicherweise ein hochwertiges Einbereichsöl mit hohem Additivanteil. Auch bei modernen Kfz Motorölen beträgt der Additivanteil 15 - 30 % des eigendlichen “Grundschmieröl”.

Besonders in Erdgasmotoren werden hohe Temperaturen erreicht. Dies stellt hohe Anforderungen an das Öl, z.B. notwendig hohe Temperaturstabilität, Alterungsstabilität in Verbindung mit bestem Verschleißschutz.

Selbst wenn man im KWK Betrieb lediglich eine fiktive Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h annimmt, beträgt das vergleichbare Ölwechselintervall z.B. beim Senertec Gas Dachs bei 3.500 Betriebsstunden x 50 km/ h = 175.000 km, was deutlich oberhalb jedem Kfz Ölwechselintervall liegt.

Diese hohen Ölstandzeiten sind jedoch für einen ökonomischen Betrieb einer KWK Anlage unbedingt notwendig.

Ein weiteres Thema ist die alkalische Reserve, die bei normalem Erdgas das lt. Norm lediglich 10 ppm Schwefelwasserstoffgehalt aufweisen darf, nicht benötigt wird. Jedoch in der Nähe von Einspeisungen von Deponie - oder Biogas werden in Einzelfällen bis zu 600 ppm gemessen. Deshalb benötigt das Motoröl eine ausreichende basische Reserve.

Das Vollsynthetische Öl + leistungsfähige Additiv - Paket ergeben ein hochwertiges Motoröl mit höchster Qualität, was jedoch das Produkt verteuert.

Das Öl soll Verbrennungsrückstände wie Ruß, Schwefeldioxide, Staub, Materialabrieb etc. aufnehmen und in der Schwebe halten. Es muss sicher vermieden werden, dass diese sich an Kolbenringen, Kolbenringnuten, Ölbohrungen und Lagern absetzen und dort den Betrieb stören.

Denn ansonsten droht ein Motorschaden, wobei auch die Starthäufigkeit und Laufzeit je Start eine große Rolle spielen.

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